Generation Praktikum mal wissenschaftlich (zwischen-)betrachtet
Ausführliche Zwischenergebnisse der Studie „Praktika von Hochschulabsolventen“ der DGB-Jugend mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung liegen vor. Kurz zusammengefasst kommt die Studie zu folgenden Ergebnissen (siehe auch Seite 18-19 der Studie):
Die Anzahl der nach dem Studium absolvierten Praktika scheint zuzunehmen.
Betroffen sind zunehmend auch Absolventen von Studiengängen, die bisher einen problemlosen Übergang in den Arbeitsmarkt garantiert haben, wie z.B. Wirtschaftswissenschaften. Fast die Hälfte der 89 befragten Praktikanten gibt an, hauptsächlich reguläre Tätigkeiten ausgeübt zu haben. Dass diese Zahl nicht repräsentativ ist, wird eingeräumt.
Weiter sagt die Mehrheit der 89 Befragten: Die Entlohnung der Praktikanten steht in einem eklatanten Missverhältnis zur geleisteten Arbeit. Folgerichtig: „Die meisten Praktika von Hochschulabsolventen dienen der Arbeitsvermittlung, weniger der beruflichen Orientierung“ (S.18).
Mehr als ein Drittel der 89 befragten Praktikanten klagt über Arbeitsdruck und Überstunden. Fast die Hälfte bezeichnet ihr Praktikum als „Ausbeutung“.
Aus diesen und einigen anderen „Erkenntnissen“ schließt die Studie, „dass sich ein regelrechter Praktikantenarbeitsmarkt entwickelt hat, durch den reguläre Jobs verdrängt werden“ (S.19).
Eine weitere Studie müsse klären wie viele Absolventen welche Anzahl von Praktika machen, weshalb überdurchschnittlich viele Frauen von Praktikakarrieren betroffen scheinen, inwiefern das Problem regional auftritt, welche Branchen konkret betroffen sind und inwiefern Praktikakarrieren sich negativ auf die individuelle und familiäre Lebensplanung auswirken (Beispiele zu den Auswirkungen in folgenden Berichten: hier und hier).
Auf die Endergebnisse der „Studie“ kann man gespannt sein. Sie sind noch für dieses Jahr angekündigt (mit repräsentativen Zahlen, wie man auf der Internetseite der DGB-Jugend lesen kann).
Die Anzahl der nach dem Studium absolvierten Praktika scheint zuzunehmen.
Betroffen sind zunehmend auch Absolventen von Studiengängen, die bisher einen problemlosen Übergang in den Arbeitsmarkt garantiert haben, wie z.B. Wirtschaftswissenschaften. Fast die Hälfte der 89 befragten Praktikanten gibt an, hauptsächlich reguläre Tätigkeiten ausgeübt zu haben. Dass diese Zahl nicht repräsentativ ist, wird eingeräumt.
Weiter sagt die Mehrheit der 89 Befragten: Die Entlohnung der Praktikanten steht in einem eklatanten Missverhältnis zur geleisteten Arbeit. Folgerichtig: „Die meisten Praktika von Hochschulabsolventen dienen der Arbeitsvermittlung, weniger der beruflichen Orientierung“ (S.18).
Mehr als ein Drittel der 89 befragten Praktikanten klagt über Arbeitsdruck und Überstunden. Fast die Hälfte bezeichnet ihr Praktikum als „Ausbeutung“.
Aus diesen und einigen anderen „Erkenntnissen“ schließt die Studie, „dass sich ein regelrechter Praktikantenarbeitsmarkt entwickelt hat, durch den reguläre Jobs verdrängt werden“ (S.19).
Eine weitere Studie müsse klären wie viele Absolventen welche Anzahl von Praktika machen, weshalb überdurchschnittlich viele Frauen von Praktikakarrieren betroffen scheinen, inwiefern das Problem regional auftritt, welche Branchen konkret betroffen sind und inwiefern Praktikakarrieren sich negativ auf die individuelle und familiäre Lebensplanung auswirken (Beispiele zu den Auswirkungen in folgenden Berichten: hier und hier).
Auf die Endergebnisse der „Studie“ kann man gespannt sein. Sie sind noch für dieses Jahr angekündigt (mit repräsentativen Zahlen, wie man auf der Internetseite der DGB-Jugend lesen kann).
prakti - 15:16
