Génération Précaire: Praktikanten in Wut
Auch in Frankreich gibt es sie: Was in Deutschland als Generation Praktikum bezeichnet wird, nennt sich in Frankreich "Génération précaire" oder "Stagiaires Eploités sans Ressources Fixes" (zu deutsch: Ausgebeutete Praktikanten ohne Lohn"). Der Spiegel und das Deutschlandradio nennen sie "Praktikanten in Wut".
Auf dem Foto ist eine Demonstration vor dem Ministerium für Arbeit in Paris zu sehen, die bereits am vierten Oktober stattfand. Man sieht: "Die Praktikanten in Wut" mobilisieren sich. Zu weiteren Demos wird aufgerufen.

Für was sie kämpfen? Das Deutschlandradio fasst Forderungen zusammen, die auf einigen Blogs (z.B. hier, hier, hier und hier) zu finden sind:
Die Praktikanten in Wut kämpfen (...) für ein Gesetzesprojekt: Im Arbeitsrecht soll der Praktikantenstatus verankert und genau definiert werden. Für ihren Einsatz wollen sie Lohn. Der Arbeitgeber soll die Sozialversicherung übernehmen, die Länge der Praktika auf einige Monate beschränkt bleiben und im selben Betrieb nicht beliebig fortschreibbar sein.
Dank ihrer Mobilisierung wird auch in Frankreich langsam die Presse auf die Probleme der Praktikantenmühlen aufmerksam - zwei Links dazu:
http://www.lexpress.fr/reussir/dossier/stage/dossier.asp
http://www.20minutes.fr/journal/france/article.php?ida=62013
Wenn man sich die Links zu den verschiedenen Blogs ansieht, kommt man zu der Einsicht, dass die französischen Leidensgenossen um einiges "rabiater" sind, als die deutschen Protest-Bewegungen, die gegen die Probleme der Generation Praktikum ankämpfen. Ob das allerdings von Vorteil ist, kann man wohl so nicht sagen, wenn man die Aufstände und Unruhen in den Pariser Vororten (bzw. in anderen französischen Städten) ansieht und dann feststellt, dass solche Protest-Bewegungen auch leicht eskalieren können.
Wenn es die Probleme der Generation Praktikum aber nun nicht nur in Deutschland gibt, sondern auch in anderen europäischen Ländern, könnte man sich ja überlegen, gemeinsam für einen Rechtekatalog für Praktikanten einzutreten - europaweit. Vielleicht gibt es zu solchen Ideen ja demnächst mal Stimmen hier im Kommentar-Bereich...
Auf dem Foto ist eine Demonstration vor dem Ministerium für Arbeit in Paris zu sehen, die bereits am vierten Oktober stattfand. Man sieht: "Die Praktikanten in Wut" mobilisieren sich. Zu weiteren Demos wird aufgerufen.

Für was sie kämpfen? Das Deutschlandradio fasst Forderungen zusammen, die auf einigen Blogs (z.B. hier, hier, hier und hier) zu finden sind:
Die Praktikanten in Wut kämpfen (...) für ein Gesetzesprojekt: Im Arbeitsrecht soll der Praktikantenstatus verankert und genau definiert werden. Für ihren Einsatz wollen sie Lohn. Der Arbeitgeber soll die Sozialversicherung übernehmen, die Länge der Praktika auf einige Monate beschränkt bleiben und im selben Betrieb nicht beliebig fortschreibbar sein.
Dank ihrer Mobilisierung wird auch in Frankreich langsam die Presse auf die Probleme der Praktikantenmühlen aufmerksam - zwei Links dazu:
http://www.lexpress.fr/reussir/dossier/stage/dossier.asp
http://www.20minutes.fr/journal/france/article.php?ida=62013
Wenn man sich die Links zu den verschiedenen Blogs ansieht, kommt man zu der Einsicht, dass die französischen Leidensgenossen um einiges "rabiater" sind, als die deutschen Protest-Bewegungen, die gegen die Probleme der Generation Praktikum ankämpfen. Ob das allerdings von Vorteil ist, kann man wohl so nicht sagen, wenn man die Aufstände und Unruhen in den Pariser Vororten (bzw. in anderen französischen Städten) ansieht und dann feststellt, dass solche Protest-Bewegungen auch leicht eskalieren können.
Wenn es die Probleme der Generation Praktikum aber nun nicht nur in Deutschland gibt, sondern auch in anderen europäischen Ländern, könnte man sich ja überlegen, gemeinsam für einen Rechtekatalog für Praktikanten einzutreten - europaweit. Vielleicht gibt es zu solchen Ideen ja demnächst mal Stimmen hier im Kommentar-Bereich...
prakti - 15:58

Endlich tut sich was