Generation Pratikum im deutschen Bundestag
Am 27. März fand im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages eine Tagung mit dem Titel "Generation Praktikum - Vom Hörsaal in die Warteschleife?" statt. Die Veranstalter: SPD-Fraktion. Die Teilnehmer: Ulla Burchardt (MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung), Dr. Ernst Dieter Rossmann (MdB, Stellv. Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung), Willi Brase (MdB, Berichterstatter für berufliche Bildung), Björn Böhning
(Juso-Bundesvorsitzender und Mitautor der DGB-Studie "Praktika von Hochschulabsolventen"), Christian Kühbauch (DGB-Jugend), Nikola Richter (Autorin des Buchs "Die Lebenspraktikanten"), Karl Heinz Minks (HIS) sowie Verterter der Bundesagentur für Arbeit, Marcus Lippold (Lexta Consultants Group) und Martina Perreng (Abt. Arbeits- und Sozialrecht beim DGB-Bundesvorstand).
Bei der SPD scheint das Problemfeld der Generation Praktikum angekommen zu sein. Von anderen Parteien ist leider noch relativ wenig zum Thema "Generation Praktikum" zu hören:
Die Grünen planen eine Anhörung zum Thema. Von der CDU/CSU und der FDP oder anderen Parteien hört man bisher nichts zur Generation Praktikum.
Aber selbst bei der SPD-Fraktion (zur Erinnerung: Veranstalter der Tagung) scheint man sich nicht ganz einige zu sein, ob das Thema denn nun wichtig ist - oder besser gesagt: Ob die Politik nun einschreiten soll oder nicht.
Bei der Tagung war man sich laut taz-Bericht zwar einig, dass die Politik einschreiten müsse:
Der Bildungsausschuss präsentiert neun Punkte gegen die Entstehung eines "Praktikanten-Arbeitsmarktes" als Billiglohnsektor, die sich auf drei Maßnahmen verengen: Praktika sollen zeitlich begrenzt sein, angemessen entlohnt werden und dem Erweb von Qualifikationen dienen - und sind kein Job-Ersatz.
Anderer Meinung ist der SPD-Abgeordnete Florian Pronold. Auf einer Podiumsdiskussion, veranstaltet vom DBG und dem Verein Fairwork e.V.äußert er, dass die bereits bestehenden gesetzlichen Regelungen ausreichen und zusätzliche Vorschriften nicht sinnvoll wären. Vielmehr müssten die Praktikanten geltendes Recht einfordern und mehr Selbstbewusstsein entwickeln.
(Juso-Bundesvorsitzender und Mitautor der DGB-Studie "Praktika von Hochschulabsolventen"), Christian Kühbauch (DGB-Jugend), Nikola Richter (Autorin des Buchs "Die Lebenspraktikanten"), Karl Heinz Minks (HIS) sowie Verterter der Bundesagentur für Arbeit, Marcus Lippold (Lexta Consultants Group) und Martina Perreng (Abt. Arbeits- und Sozialrecht beim DGB-Bundesvorstand).
Bei der SPD scheint das Problemfeld der Generation Praktikum angekommen zu sein. Von anderen Parteien ist leider noch relativ wenig zum Thema "Generation Praktikum" zu hören:
Die Grünen planen eine Anhörung zum Thema. Von der CDU/CSU und der FDP oder anderen Parteien hört man bisher nichts zur Generation Praktikum.
Aber selbst bei der SPD-Fraktion (zur Erinnerung: Veranstalter der Tagung) scheint man sich nicht ganz einige zu sein, ob das Thema denn nun wichtig ist - oder besser gesagt: Ob die Politik nun einschreiten soll oder nicht.
Bei der Tagung war man sich laut taz-Bericht zwar einig, dass die Politik einschreiten müsse:
Der Bildungsausschuss präsentiert neun Punkte gegen die Entstehung eines "Praktikanten-Arbeitsmarktes" als Billiglohnsektor, die sich auf drei Maßnahmen verengen: Praktika sollen zeitlich begrenzt sein, angemessen entlohnt werden und dem Erweb von Qualifikationen dienen - und sind kein Job-Ersatz.
Anderer Meinung ist der SPD-Abgeordnete Florian Pronold. Auf einer Podiumsdiskussion, veranstaltet vom DBG und dem Verein Fairwork e.V.äußert er, dass die bereits bestehenden gesetzlichen Regelungen ausreichen und zusätzliche Vorschriften nicht sinnvoll wären. Vielmehr müssten die Praktikanten geltendes Recht einfordern und mehr Selbstbewusstsein entwickeln.
prakti - 13:12

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